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Die Jahre gingen ins Land, Vulkanausbrüche und Erderschütterungen formten den Kontinent neu. Es entstanden zwei große Ströme, welche sich einen Weg von den Ozeanen von Resomaris bis hin zu dem Krater suchten. Laut den Überlieferungen war das erste Aufprallen des Wassers auf den Boden des Kraters im ganzen Lande zu hören. Es entstand ein Nebel, der sich über das ganze Land verbreitete. Der Nebel des Krieges, so wird er von vielen Dorfbewohner genannt. | Die Jahre gingen ins Land, Vulkanausbrüche und Erderschütterungen formten den Kontinent neu. Es entstanden zwei große Ströme, welche sich einen Weg von den Ozeanen von Resomaris bis hin zu dem Krater suchten. Laut den Überlieferungen war das erste Aufprallen des Wassers auf den Boden des Kraters im ganzen Lande zu hören. Es entstand ein Nebel, der sich über das ganze Land verbreitete. Der Nebel des Krieges, so wird er von vielen Dorfbewohner genannt. | ||
Im Laufe der Jahrzehnte füllte sich die Pforte zur Hölle mit dem Wasser des Ozeans. Die Gelehrten von Kal’kam beobachteten die Veränderungen und hielten alles auf Schriftrollen fest. Eines Tages erschütterte ein riesiges Erdbeben die Küste des Kraters und an einem klaren Tag erblickte man auf einmal Gebirgsspitzen, die sich einen Weg durch den Nebel bahnten. Nach den Erschütterungen änderte sich auch die Flussrichtung der zwei Ströme. Das Wasser suchte sich nun einen Weg vom Krater weg und verlor seinen salzigen Geschmack. | |||
Es wird von Abenteurern berichtet, die versuchten, das Wasser zu überqueren, um die neuen Lande zu erforschen. Doch bisher gab es keinen, der dies überlebte. Kal’kams Gelehrte sind sich aber einig, dass sich auf dem Eiland etwas befindet, das sich auf die Geschichte von Resomaris auswirken wird. | Es wird von Abenteurern berichtet, die versuchten, das Wasser zu überqueren, um die neuen Lande zu erforschen. Doch bisher gab es keinen, der dies überlebte. Kal’kams Gelehrte sind sich aber einig, dass sich auf dem Eiland etwas befindet, das sich auf die Geschichte von Resomaris auswirken wird. | ||
Aktuelle Version vom 25. Januar 2026, 20:38 Uhr
Geschichte von Resomaris
Vor dem Krater
Lange vor dem großen Krater war das Land von Arcanis Resomaris nicht nur von den Elfen, den wahrlich schönsten und geschicktesten Geschöpfen dort, sondern ebenso den Menschen, den anpassungsfähigsten Kreaturen, den Orks, wissbegierig und gastfreundlich, und den Zwergen, den Bergbau- und Schmiedemeistern, bewohnt. Es gesellten sich unter anderem die Woltmatre, riesige Baumwesen, welche zum Schutz der Wälder durch das Land streiften, zu ihnen dazu. Abgesehen von den Rakuunar, die mit Feen große Baumhäuser in der Region um Øvre-Anárjohrka, einst ein riesiges Waldgebiet im Zentrum Arcanis Resomaris, bewohnten und man ebenso an ungewöhnlich schönen Orten antreffen konnte, waren auch die verschiedensten Elementarwesen anzutreffen. Auch waren des Öfteren mächtige Feuerdrachen im Gebirge der Drachenberge gesichtet worden. Alle Geschöpfe tolerierten sich einander und ließen seinem Gegenüber Platz zum Leben. Natürlich gab es auch kleine Stammesfehden innerhalb einzelner Gruppen und Rassen, aber diese waren nie von längerer Zeit, beziehungsweise hatten diese kleinen Kloppereien keine Auswirkung auf das Weltgeschehen in Arcanis Resomaris.
Der große Krater
Gelehrte des Elfenreiches, Druiden, Orkmagier und auch einige Hexer hatten versucht, die Welt vor dem Ereignis zu warnen. Sie deuteten die Sterne, befragten die verschiedensten Elementarwesen um einen Ausweg, doch niemand konnte den weisen Männern helfen oder schenkte ihnen Beachtung. Bis eines Tages die Vorhersehung eintraf.
Durch eine Konstellation der drei Monde Zäthy, Dönäe und Thear zur Sonne und der Erde, welche nur alle 1.000.000 Jahre vorkommt, entstand ein großer Krater in Øvre-Anárjohrka, der alles im Umkreis von tausenden Fußlängen verschlang. Das gesamte Volk der Rakuunar wurde dem Erdboden gleich gemacht. Die Erdspalte entstand so schnell, dass sich keiner der kleinen flauschigen Waldbewohner ihrem Untergang entziehen konnte. Allesamt verbrannten elendig in einem Meer aus gleißender Lava, welches sich unausweichlich im unteren Bereich der Spalte bildete. Fauler Gestank von verbrannten Fell lag tagelang in der Luft und es schien, als würde ein schwarzgrauer Rauch am Rande des Kraters emporsteigen. Erst bei genauerem Hinsehen war zu erkennen, dass es sich um hunderttausende Skelette der Rakuunar handelte, welche versucht hatten, verzweifelt an der Felswand hinaufzuklettern. Am Rücken ein Schild, im Lederschaft ein Schwert oder mit Pfeil und Bogen bestückt. Diese wurden begleitet von grünschwarzen Wesen mit leuchtenden roten Augen, welche durch die klappernden Körper den Klippen hinauf schwebten.
Ein großer Krieg entstand von einem Tage auf den anderen zwischen den Lebenden auf Arcanis Resomaris und den Untoten sowie den Dämonen aus dem Krater. Der Kampf dauerte viele Jahrzehnte an und forderte unzählige Opfer, wodurch die Anzahl der Lebenden auf qualvolle Weise dezimiert wurde.
Zwei Gelehrte der Elfe entwickelten mit der Hilfe der Orkmagier ein mächtiges Ritual. Um dieses durchzuführen, mussten sich sämtliche Völker aller Rassen vereinen. Noch nie gab es einen derartigen Zusammenschluss, aber nur so konnte der Krater verschlossen werden. Das war der Grundstein für das mächtige Erzmagier Kollegium. Sie kämpften sich bis zum Erdspalt vor und bildeten einen Kreis entlang der Schlucht. Dabei gaben sie all ihre Energie in das Ritual und manche sogar ihr Leben. Ein mächtiger Lichtstrahl kam von oben herab und versiegelte den Weg aus der Hölle und es blieb ein riesiges Loch im Boden, welches viele tausende Fußlängen breit war und der Boden war nicht mehr zu erkennen.
Zeit nach dem Krater
Kraftlos zogen sich die Verteidiger des Lebens in ihre Heimat zurück, versorgten ihre Wunden und trauerten um die Geliebten, die sie verloren hatten. Ruinen von Städten und Dörfern sowie unbewohnte Landstreifen sind bis heute Mahnmale der damaligen Schlacht.
Einst war Arcanis Resomaris ein sicherer Ort, nur selten traf man auf einen Halunken. Diese Zeit ist nun vorbei, Dämonen und untote Kreaturen als Überbleibsel des Kraters, verstecken sich in den Ruinen und fordern weiterhin ihren Tribut. Auch Diebe und Banditen sind keine Seltenheit mehr. Das Leben auf der Planeten ist rauer geworden.
Die Legende
Die Jahre gingen ins Land, Vulkanausbrüche und Erderschütterungen formten den Kontinent neu. Es entstanden zwei große Ströme, welche sich einen Weg von den Ozeanen von Resomaris bis hin zu dem Krater suchten. Laut den Überlieferungen war das erste Aufprallen des Wassers auf den Boden des Kraters im ganzen Lande zu hören. Es entstand ein Nebel, der sich über das ganze Land verbreitete. Der Nebel des Krieges, so wird er von vielen Dorfbewohner genannt.
Im Laufe der Jahrzehnte füllte sich die Pforte zur Hölle mit dem Wasser des Ozeans. Die Gelehrten von Kal’kam beobachteten die Veränderungen und hielten alles auf Schriftrollen fest. Eines Tages erschütterte ein riesiges Erdbeben die Küste des Kraters und an einem klaren Tag erblickte man auf einmal Gebirgsspitzen, die sich einen Weg durch den Nebel bahnten. Nach den Erschütterungen änderte sich auch die Flussrichtung der zwei Ströme. Das Wasser suchte sich nun einen Weg vom Krater weg und verlor seinen salzigen Geschmack.
Es wird von Abenteurern berichtet, die versuchten, das Wasser zu überqueren, um die neuen Lande zu erforschen. Doch bisher gab es keinen, der dies überlebte. Kal’kams Gelehrte sind sich aber einig, dass sich auf dem Eiland etwas befindet, das sich auf die Geschichte von Resomaris auswirken wird.
Die Frage ist nur, wer wird es als erster schaffen, sich einen Platz in den Geschichtsbüchern zu sichern und vielleicht sogar der erste Herrscher über ganz Resomaris zu werden.
Das Reich der Götter
Einst entstand aus dem Chaos das Licht in seinen vielfachen Farben und Formen. Dieses Licht suchte Beständigkeit und so entstand aus dem Chaos durch die Formung des Lichts die Ewigkeit, der ewige Stein. Es war das erste Gestirn am Götterhimmel. Grünlich leuchtete er und sanft und wurde „Thaer“ genannt.
Der neue Mond „Thaer“ erkannte seine Schöpferin und nannte sie seine „Mutter“ und so wurde sie die Mutter von allem. Doch aus Stein und Licht gedeiht nicht viel und so sann die Mutter auf das Element der Luft und des Wassers. Sie formte einen großen Ball aus Wasser und nannte ihn „Zäthy“ und eine gewaltige Kugel aus tosenden Winden, deren Name nicht mehr bekannt ist, denn ein Unglück sollte ihn aus dem Himmel tilgen und ihn in Vergessenheit geraten lassen: die beiden neuen Monde würden die Schöpfung vollenden. Und so entstand Arcanis Resomaris durch die Schöpfung der vier Götter. Doch die Eintracht währte nicht ewig, denn ein letzter Mond entstand von selbst. Man sagt, etwas Fremdes aus dem Chaos hätte selbst seine Form gefunden nach dem Vorbild der anderen Monde. Es war „Dönäe“, der von Hass Erfüllte. Er brachte Krieg über die Welt und mit ihm kamen die Dämonen.
Nun begab es sich, dass Zäthy, der Gott des Wassers, die Mutter verführte und mit ihr das Volk der Drachen schuf und damit wurde die Magie in diese Welt geboren. Zäthy schöpfte Kraft aus dieser Verbindung und seither wird er auch Gott des Schicksals genannt. Die Mutter wandte sich jedoch wieder von Zäthy ab und dem ewigen „Thaer“ zu. Und die Ewigkeit verzeiht und schuf mit ihr gemeinsam viele Dinge, darunter Vulkane, das Eisen und Glas. Es war eine fruchtbare Verbindung, die in einem eigenen Aspekt der Mutter gewürdigt wird: dem Aspekt des „Schmiedefeuers“. Weitere Aspekte sind die Fruchtbarkeit der Pflanzen, die der Aspekt des „Waldgeistes“ verkörpert und die Fruchtbarkeit von allen Wesen, die der Aspekt der „Urmutter“ genannt wird. So werden hierzulande zu Ehren der Muttergöttin drei verschiedene Tempel erbaut, um ihr zu huldigen: der „Tempel des Schmiedefeuers“, der „Tempel des Waldgeistes“ und der „Tempel der Urmutter“
Die anderen von ihr geschaffenen Götter werden nun jeweils nur in einem Tempel geehrt: der „Tempel des ewigen Steins“ für Thaer, den Gott des Erzes und des Steins und der „Tempel des tiefen Wassers“ für Zäthy, den Herren des Wassers und des Schicksals
Dönäe aber wird als Gegenspieler der anderen Götter angesehen, der den Absturz des „Mondes der Winde“ verursacht hat. Der Gott der auf Arcanis Resomaris hinabgestürzt ist und den Krater in seiner Mitte entstehen ließ, wird als „der gefallene Gott“ bezeichnet und wohl nur die Gelehrten von Ka´lam wissen seinen wahren Namen.